Was ist ein MCP-Server für awork?
Ein MCP-Server für awork verbindet KI-Agenten über das offene Model Context Protocol mit Ihrem awork-Workspace. Das KI-Modell kann dann standardisiert auf die awork Public API zugreifen, Projekte abfragen, Aufgaben anlegen oder verschieben, Zeiteinträge auswerten und Auslastung pro Team prüfen — alles im Rahmen klar definierter Tools und Berechtigungen.
awork ist ein Hamburger Projektmanagement-Tool — passend zur Workflow-Agentur (Sitz: Hamburg) und besonders beliebt bei Agenturen, Beratungen und projektgetriebenen Mittelständlern, die ein modernes, deutsches Tool als Alternative zu Asana, ClickUp oder Monday einsetzen wollen. Made in Germany, gehostet in Deutschland, AVV ab Werk inklusive — DSGVO-Compliance ist hier kein nachträglicher Workaround, sondern Grundeinstellung.
Die awork API v1 (REST/JSON, Bearer-Token, Workspace-scoped) ist sauber dokumentiert. Das macht MCP-Integrationen vergleichsweise zügig — und besonders interessant für Teams, die ihre Projekt-Informationen aus dem „Suchen-in-12-Tabs"-Modus in einen sprachlich abfragbaren Modus heben wollen.
Kurz: awork + MCP heißt: „Wie steht es um Projekt Mustermann?" — Agent zieht Status, offene Tasks, gebuchte vs. budgetierte Stunden und letzte Aktivität direkt aus awork und gibt eine kompakte Antwort.
Use Cases: Was kann ein awork-MCP-Server konkret?
- Projekt-Status-Reports per Sprache „Gib mir den Stand aller aktiven Kundenprojekte" — der Agent zieht aus awork pro Projekt: Fortschritt, offene Aufgaben, verbrauchte vs. geplante Stunden, nächste Deadlines. Output als sauberer Text-Block oder als Wochen-Report für die Geschäftsführung.
- Automatisches Task-Routing Neue Anfrage trifft per Mail oder Formular ein. Der Agent klassifiziert, ordnet sie dem passenden Projekt zu, legt eine Aufgabe in awork an, verteilt sie an die zuständige Person und setzt eine realistische Deadline auf Basis der aktuellen Auslastung.
- Zeiterfassungs-Auswertung „Wer hat diese Woche schon was gebucht — und wo fehlen Stunden?" Der Agent gleicht die Zeiteinträge gegen Kapazität und Soll-Stunden ab, zeigt Lücken, schlägt sinnvolle Nachbuchungen vor. Mitarbeitende bestätigen den Vorschlag mit einem Klick.
- Onboarding neuer Projekte Neukunde unterschreibt das Angebot? Der Agent legt das Projekt in awork an, klont die passende Projekt-Vorlage, weist Team-Mitglieder zu, legt Milestones an und richtet die ersten Zeitbuchungs-Kategorien ein — alles in Sekunden statt 20 Minuten Klick-Arbeit.
- Auslastung & Kapazitätsplanung Vor der Annahme eines neuen Projekts fragt der Vertrieb den Agenten: „Haben wir im Juni noch 60 Stunden Frontend frei?" — der Agent zieht Soll-Auslastung aus awork und antwortet konkret.
- Eskalation überfälliger Aufgaben Der Agent läuft täglich über alle awork-Aufgaben, identifiziert überfällige Tasks, schreibt einen freundlichen Nudge an die zuständige Person und eskaliert nach definierten Regeln an den Projektleiter — nichts geht mehr unter.
So funktioniert die Integration
Architektur:
KI-Agent ↔ MCP-Server (EU-Host) ↔ awork Public API v1 (Bearer-Token, REST/JSON, Workspace-scoped)
Konkrete Schritte:
- API-Zugang & Token: awork verwendet API-Keys auf Workspace-Ebene. Wir richten einen dedizierten Service-User mit minimalen Rechten pro Use Case ein.
- Tool-Definitionen: Typische Tools:
list_projects,get_project_status,create_task,update_task,list_time_entries,get_team_capacity. Jede mit JSON-Schema. - Datenminimierung: Der Agent erhält nur die Projekte und Felder, die der Use Case wirklich braucht — vertrauliche Kundenprojekte können ausgeschlossen werden.
- Write-Operations & Freigabe: Task-Anlage und Statuswechsel sind in den meisten Setups direkt OK. Zeitbuchungen erfolgen typischerweise als Vorschlag mit Bestätigung durch die Mitarbeitenden.
- Webhooks-Anbindung: Optional — bei neuen Tasks, Statuswechseln oder fertigen Projekten kann der Agent reaktiv aktiv werden, etwa um den nächsten Workflow-Schritt auszulösen.
DSGVO, Hosting & Sicherheit
awork ist „made in Germany" mit Hosting in Deutschland — ein klarer Vorteil gegenüber US-Tools wie Asana oder Monday. Unser Standard für awork-MCP:
- EU-Hosting für den MCP-Server, kein US-Edge.
- Workspace-scoped Token pro Use Case, regelmäßig rotiert.
- Datenminimierung: Auch innerhalb erlaubter Scopes filtern wir Felder weg, die der konkrete Use Case nicht braucht — Stundensätze und interne Kommentare standardmäßig ausgenommen.
- AVV mit KI-Anbieter, EU-Datenresidenz (Anthropic EU, Azure OpenAI Germany etc.).
- Logging: Jeder Tool-Call ist mit Zeitstempel, betroffenem Projekt und auslösendem Mitarbeiter dokumentiert — Audit-Trail jederzeit nachvollziehbar.
- Betriebsrat-Einbindung: Bei mitarbeiterbezogenen Auswertungen (Auslastung pro Person) liefern wir eine Vorlage zur Information.
Typische Setups
- Agentur, 15–40 Mitarbeitende: Projekt-Status-Reports + automatisches Task-Routing aus dem Posteingang. Realistisch umsetzbar in 3–4 Wochen.
- Beratung, 20–80 Mitarbeitende: Auslastung + Kapazitätsplanung + Zeiterfassungs-Assistent. Realistisch in 4–6 Wochen.
- Engineering-Team: awork als Project-Layer, MCP-Server als Brücke zu Slack und Outlook — Tickets aus dem Chat werden direkt zu awork-Tasks.
Was kostet das?
- BAFA-Förderung 50–80%, Beratungs- und Konzeptionsanteile, Berater-ID 225369. Mehr: BAFA-Förderung für KI-Beratung.
- Use-Case-orientiertes Vorgehen: Erst ein konkreter Workflow produktiv — dann Erweiterung.
- Erste Erfolge in 3–4 Wochen realistisch.
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Häufige Fragen
Welche awork-API nutzt der MCP-Server?
Die offizielle awork Public API v1 (REST/JSON, Bearer-Token, Workspace-scoped). Sie deckt Projekte, Aufgaben, Zeiteinträge, Teams, Tags und Vorlagen ab.
Ist awork DSGVO-konform hostbar?
Ja, das ist einer der Hauptvorteile: awork ist „made in Germany" mit Hosting in Deutschland und voller DSGVO-Compliance ab Werk. AVV ist Standard.
Kann der KI-Agent Zeiteinträge anlegen?
Ja. In der Praxis arbeiten wir mit einem Vorschlags-Modell: Der Agent erstellt Zeitbuchungs-Vorschläge auf Basis von Kalenderdaten, Slack-Aktivität oder Mitschriften, die Mitarbeitenden bestätigen mit einem Klick.
Funktioniert das mit awork-Webhooks?
Ja. Der MCP-Server kann auf Events wie „neue Aufgabe", „Statuswechsel" oder „Projekt abgeschlossen" reaktiv reagieren — etwa um Folge-Workflows auszulösen.
Sehen Agenten alle Projekte des Workspaces?
Nein. Wir setzen Scope strikt pro Use Case — vertrauliche Projekte, Strategie-Pakete oder interne Forschung können ausgeschlossen werden. Der Agent sieht nur die Daten, die er für seine konkrete Aufgabe wirklich braucht.
BAFA-förderfähig?
Ja, Weber Media Consulting GmbH ist BAFA-zugelassener Berater (ID 225369). Beratungs- und Konzeptionsanteile sind regelmäßig zu 50–80 % förderfähig.
Sie wollen einen MCP-Server für Ihr System?
30 Minuten Erstberatung — wir prüfen, ob Ihre Systeme MCP-tauglich sind, schätzen Projektaufwand und BAFA-Förderung (50-80%) ab.
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